Erbarm dich

Anlass / Feiertag:

Gottesdienst (Fürbittengebet)

Themen:

Alltag · Ermutigung und Trost · Gebet · Gott liebt die Menschen

Melodie:

Gott des Himmels und der Erden

Nochmal Barmherzigkeit, hier ein anderer Aspekt:

Die Welt braucht Gottes Erbarmen. Die große weltpolitische Bühne ebenso wie unser persönlich bekanntes Umfeld (und auch alles dazwischen...)

Ein ausführliches Fürbittengebet zum Singen.

Es ist mit insgesamt 14 Strophen «etwas länger» – alle Strophen jeweils mit Refrain zu singen dürfte ca. neun Minuten dauern.

Daher sind verschiedene Liedvarianten verfügbar. Diese enthalten als Auszüge eine jeweils unterschiedliche Strophenauswahl und haben unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte.

Wenn ein Liederzettel mit noch einer anderen Auswahl benötigt werden sollte, bitte mich per E‑Mail kontaktieren, ich helfe gerne. (Aber ich bitte um Verständnis, dass ein eigenmächtig gekürzter Abdruck nicht gestattet ist!)

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Noten mit Text der ersten Strophe und des Refrains

Das Lied hat 14 Strophen wie folgt:

Melodie: Gott des Himmels und der Erden

Gott, wir bitten um Erbarmen:
Steh in dieser Welt uns bei!
Fleh’n dich an in Jesu Namen,
dass dein Trost uns nahe sei!
Herr, du kennst doch unsre Not!
Sieh sie an, erbarm dich, Gott!

2. Schön ist uns’re Welt gewesen,
doch die Kriege brachten Leid.
Schenke Frieden, lass genesen,
schaffe eine bess’re Zeit! Refrain

3. Unsre Welt braucht viel mehr Wahrheit,
weil die Lüge uns verwirrt.
Gib der Menschen-Sprache Klarheit,
so dass niemand sich mehr irrt! Refrain

4. Menschen haben stark verschandelt
durch ihr Tun die ganze Welt.
Herr, bleib du es, der hier handelt
und die Erd’ am Leben hält! Refrain

5. Wie verloren ist das Leben,
wenn’s vergehet ohne Ziel.
Herr, du kannst ihm Inhalt geben;
du schaffst Sinn, du schenkst uns viel! Refrain

6. Unser Glaube kann erschlaffen,
weil die Welt uns stark anficht.
Du kannst neuen Auftrieb schaffen;
schenke Mut und Zuversicht! Refrain

7. An so manchem Ort auf Erden
werden Christen stark bedrückt.
Lass sie trotzdem fröhlich werden,
schenk, dass sie von dir erquickt! Refrain

8. Manches glaubenslose Handeln
wird gelobt, scheint vielen gut.
Hilf, dass wir in dir nur wandeln,
schaff erweckten Glaubensmut! Refrain

9. Wie oft lässt sich’s nicht vermeiden,
dass ein Mensch mal Schmerzen hat.
Stehe Kranken bei im Leiden,
schenke Heilung, schenke Rat! Refrain

10. Einsamkeit bringt schwere Zeiten;
niemand fühlt sich wohl darin.
Hilf mir, Menschen zu begleiten,
dass ich nah beim Nächsten bin! Refrain

11. Manche Menschen lange grollen
mit nem festgefahr’nen Streit.
Schenk, dass sie Versöhnung wollen,
neue, frohe Einigkeit! Refrain

12. Unsre Seele leidet Schmerzen,
wenn der Tod kommt, hart und kalt.
Herr, sei Trost und gib dem Herzen
in der schwersten Stunde Halt! Refrain

13. Manche Angst schafft große Sorgen;
vieles auf der Seele liegt.
Herr, bei dir sind wir geborgen;
du hast ja die Welt besiegt! Refrain

14. Noch viel mehr an schweren Dingen
trägt ein jeder stets bei sich.
Auch all dies woll’n wir dir bringen:
Bitte, Herr, erbarme dich!
Herr, du kennst all unsre Not;
Amen, dir vertraun wir, Gott!

T: Rüdiger Speer 2025

M: Heinrich Albert 1642

Liednummer/Version: 047-1