Gebote (Gott zeigt den Weg)

Themen:

Alltag · Gott liebt die Menschen · Umkehr und Buße · Weisungen Gottes

Katechismus:

Wichtige Texte (Die Zehn Gebote, das Doppelgebot) · Gottes Gebote

Bibelstellen:

Exodus 20,1-17 · Markus 12,29-31

Melodie:

Wer nur den lieben Gott lässt walten

Ein ungewöhnlicher Inhalt für ein Gemeindelied: Gottes Gebote!
... Die wichtigsten sind hier vertont und können gesungen werden:

  • Die wohl recht bekannten Zehn Gebote:
    In jüdischer Tradition von ganz zentraler Bedeutung und auch aus christlicher Sicht äußerst bedeutsam.
  • Das sogenannte Doppelgebot:
    Zwei Gebote aus den Büchern des Mose, die von Jesus Christus besonders hervorgehoben werden, weil sie als die wichtigsten Gebote Gottes zu verstehen sind. Sie umschreiben nämlich den Sinn und Zweck aller anderen Gebote. Wer sie einhält, hält daher im Endeffekt alle anderen Gebote Gottes gleich mit ein.

Zu diesem vom Inhalt her ungewöhnlichen Lied zwei Anmerkungen:

  1. Das Lied besteht aus insgesamt zwölf Strophen: Es enthält nach der Einleitung zehn Strophen mit zehn Geboten und zum Schluss eine Strophe mit dem Doppelgebot. Wegen dieses Aufbaus kann man nicht einfach eine weglassen.
    – Daher Vorschlag, um es beim Singen etwas kürzer zu gestalten: Den Refrain dort, wo er eingeklammert notiert ist, überspringen.
  2. Das Thema «Gottes Gebote» ist in Liederbüchern nicht allzu häufig zu finden, und es wird im Allgemeinen auch wenig darüber gesungen.
    – Es ist keine «Pflicht», aber ich würde mich daher sehr über eine E‑Mail freuen, wenn es mal zum Einsatz gekommen ist :-)

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Noten mit Text der ersten Strophe und des Refrains

Das Lied hat 12 Strophen wie folgt:

Melodie: Wer nur den lieben Gott lässt walten

Gott kennt uns gut, weiß wie wir leben.
Wer ihm folgt, der wird wirklich neu.
Gott hat Gebote uns gegeben.
Wer sie befolgt, wird wirklich frei.
Gott zeigt den Weg, weil er uns liebt
und darum auch Gebote gibt.

- I -
Du sollst den einen Gott nur haben
und dienen nur dem Herrn allein!
Von ihm allein sind unsre Gaben,
nur er kann unser Heiland sein. (Refrain)

- II -
Du sollst von Gott kein Bildnis machen,
und nichts, worauf wir Menschen seh’n!
Gott übertrifft all irdisch Sachen,
wir können ihn nie ganz versteh’n. (Refrain)

- III -
Geh achtsam um mit Gottes Namen,
und red von ihm nur, was er will!
Schon viele Falsch-Propheten kamen,
die wiesen nie auf Gottes Ziel. (Refrain)

- IV -
Halt Gottes Feiertag in Ehren,
nimm Zeit dir, um auf ihn zu schau’n!
Wenn wir auf Gott in Stille hören,
erlernen wir, ihm zu vertrau’n. Refrain

- V -
Du sollst das Wohl der Eltern achten,
wie du willst, dass man dir einst tut!
Wenn wir sie liebevoll betrachten,
tun wir uns letztlich selber gut. (Refrain)

- VI -
Du sollst in keiner Weise morden,
und auch in Streit und Zorn halt Maß!
Es ist schon viel vernichtet worden
allein durch Reden voller Hass. (Refrain)

- VII -
Du sollst die Ehe sauber halten,
hab’ Ordnung in der Partnerschaft!
So lässt Familie sich gestalten,
es gibt auch Sicherheit und Kraft. (Refrain)

- VIII -
Du sollst gar niemals etwas stehlen,
die Arbeit sei dir eine Pflicht!
Wer fleißig ist, dem wird nichts fehlen,
doch unrecht Gut gedeihet nicht. (Refrain)

- IX -
Du sollst auf Ehrlichkeit Wert legen,
weil Lügen immer schädlich sind!
Man muss sich Wahrheit nicht einprägen,
wodurch man Freiheit auch gewinnt. (Refrain)

- X -
Du sollst auch nie mit Neid begehren,
was and’ren Menschen wird zuteil!
Wenn Gott dir will ein Gut verwehren,
dann dient es nur zu deinem Heil. Refrain

- Das höchste Gebot -
Und ein Gebot, so steht geschrieben,
das bleibt das höchste ewiglich:
Du sollst den HERRN vor allem lieben,
und auch den Nächsten so wie dich! Refrain

T: Rüdiger Speer 2026

M: Georg Neumark 1641

Liednummer/Version: 048-1